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Die Jury des BMW Welt Jazz Award hat die beiden Finalisten nominiert: Das deutsch-französisch-schweizerische Quartett Samuel Rohrer – Daniel Erdmann w/ Frank Möbus & Vincent Courtois sowie das New Yorker Ensemble Ari Hoenig Quartet werden im großen Abschlusskonzert am 20. April um 19 Uhr im Auditorium der BMW Welt gegeneinander antreten. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, das zweitplatzierte Ensemble erhält eine Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Unter dem Motto „Leading Drums“ feiert die Veranstaltungsreihe 2013 ihr fünfjähriges Jubiläum und präsentierte in insgesamt sechs Sonntagsmatineen von Januar bis März herausragende internationale Jazz-Ensembles, bei denen der Schlagzeuger nicht nur rhythmischer Begleiter, sondern als Komponist und Bandleader tonangebend auftritt.

Der aus Bern stammende und seit neun Jahren in Berlin lebende Drummer Samuel Rohrer gehört aufgrund seines facettenreichen Spiels zu den gefragtesten europäischen Jazzschlagzeugern. Er kooperierte bereits mit zahlreichen renommierten Musikern, etwa dem Pianisten Wolfert Brederode, Colin Vallon und Malcom Braff, dem Klarinettisten Claudio Puntin oder der Sängerin Susanne Abbuehl. Beim BMW Welt Jazz Award tritt er mit seiner wohl bekanntesten Formation an, die er zusammen mit dem Saxophonist Daniel Erdmann leitet. Das mit dem Ausnahmecellisten Vincent Courtois und dem Gitarristen Frank Möbus besetzte Quartett schafft eine einzigartige Stilsynthese, indem es Jazzklänge mit Rocksounds, klassische Musik mit Pop und freier Improvisation verbindet.

Sein Vater war Sänger und Dirigent, seine Mutter Geigerin und Pianistin, und so lernte auch Ari Hoenig zunächst Violine und Klavier, bevor er mit zwölf Jahren auf das Schlagzeug umstieg. Vielleicht ist der 39-Jährige auch deshalb einer der melodischsten Jazzdrummer. Inzwischen gibt es kaum einen US-Jazzer, mit dem er noch nicht zusammen gespielt hat. Seit 2002 tritt Hoenig auch mit verschiedenen eigenen Bands und Projekten auf. Das jüngste, mit dem er sich auch beim BMW Welt Jazz Award präsentiert, ist das rein New Yorker Quartett mit den hoch gehandelten Gilad Hekselman an der Gitarre, Tivon Pennicott am Saxophon und Orlando le Fleming am Bass.

Die hochkarätige Jury, die über den Gewinner des BMW Welt Jazz Award entscheidet, setzt sich zusammen aus anerkannten Fachleuten der Jazzszene: Unter dem Vorsitz von Oliver Hochkeppel (Musik- und Kulturjournalist der Süddeutschen Zeitung) tagen Andreas Kolb (Chefredakteur der „Jazzzeitung“ und der „neuen musikzeitung“), Roland Spiegel (Musikredakteur mit Schwerpunkt Jazz beim Bayerischen Rundfunk), Heike Lies (Bereich Musik und Musiktheater im Kulturreferat der Landeshauptstadt München) und Christiane Böhnke-Geisse (Künstlerische Leitung Jazzclub Unterfahrt München).

Durch das Programm des Abschlusskonzertes wird Beate Sampson, Jazz-Expertin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, führen. Der exklusiv von BMW Design entworfene Wettbewerbspokal wird von Thomas Muderlak, Leiter BMW Welt, und Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München, übergeben. Auch das vom Publikum favorisierte Ensemble wird mit dem von Schloss Elmau gestifteten Publikumspreis ausgezeichnet. Der Preis beinhaltet einen exklusiven Aufenthalt und einen Auftritt vor ausgesuchtem Publikum in Schloss Elmau.

Das Abschlusskonzert mit Preisverleihung findet am 20. April, ab19 Uhr im Auditorium der BMW Welt statt. Resttickets erhalten Sie in der BMW Welt oder bei München Ticket (unter 089-54 81 81 81 oder www.muenchen-ticket.de) zu Preisen von 15 Euro bis 35 Euro.

Quelle: BMW Group Konzernkommunikation und Politik

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