Schlagwörter

, , , , , , ,

Demokratie und politische Mitbestimmung gelten in den Ländern des „Arabischen Frühlings“ als Versprechen für Freiheit, Aufschwung und Zukunftschancen. Gleichzeitig wächst in vielen westlichen Ländern der Zweifel an der Steuerungs- und Gestaltungskraft gewählter nationaler Regierungen.

Aus diesem gegensätzlichen Bild von Demokratie ergeben sich eine Reihe von Fragen: Wie weit reicht der Einfluss demokratisch gewählter Politiker? Sind entscheidende Bereiche der Gesellschaft politischer Steuerung entzogen und gerät die Demokratie dadurch unter Druck? Inwieweit ist sozialer Frieden bedingt durch die Aussicht auf stetig steigenden Wohlstand?

Diese Fragen greift die Veranstaltungsreihe „Auf Weltempfang – Mapping Democracy“ auf. In vier Live-Schaltungen debattieren Künstler, Wissenschaftler und Publikum in München und je zwei Städten im Ausland. Durch Videoübertragung entsteht eine multinationale Debatte – vielstimmig und mehrsprachig – die über die nationalen Diskurse hinaus weist und in der sich ein gemeinsamer Diskurs zur Demokratie entfaltet.

Los geht es am 25. November mit Live-Schaltungen zwischen München, Kairo und Madrid. Auf den Podien ins Gespräch kommen werden unter anderen der Soziologe Hartmut Rosa und der Theatermacher Stefan Kaegi, die Filmemacherin Hala Galal und die Choreografin Karima Mansour sowie der Politaktivist Amador Fernández-Savater und der Europaexperte Jordi Vaquer. Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit von Goethe-Institut, Nemetschek Stiftung und Münchner Kammerspielen. Medienpartner sind DRadio Wissen und Deutsche Welle.

Veranstaltungsort und -zeit: Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus: Sonntag, 25. November 2012, 11 Uhr
Karten kosten 9 Euro (ermäßigt 5 Euro) und können unter 089 23396600 oder http://www.muenchner-kammerspiele.de bestellt sowie an der Tageskasse erworben werden.
Weitere Informationen zu dieser und den noch folgenden drei Veranstaltungen finden Sie unter www.mapping-democracy.org