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Nach dem Sensationserfolg der in einer Außenspielstätte realisierten WEST SIDE STORY in 2011/12 zeigt das Theater Trier nun als Nachfolgeproduktion mit EVITA ein weiteres populäres Musical. 1979 feierte das fesselnde Stück sein Debut am Broadway. In den neunziger Jahren wurde EVITA mit Madonna in der Hauptrolle verfilmt. 1952: Argentinien trauert um seine First Lady Eva Perón, die viel zu früh verstorben ist und die Geschichte des Landes nachhaltig geprägt hat. Der Erzähler Ché, der selbst zum Revolutionär aufsteigen wird, erweckt Evitas Geschichte noch einmal zum Leben. Sie wird als Tochter eines armen Farmers geboren. Als Teenager schafft sie es an die Seite des Tango-Sängers Agustin Magaldi und erklimmt in Buenos Aires die Karriereleiter: Sie avanciert zur erfolgreichen Sängerin und verschafft sich Zutritt zur einflussreichen Gesellschaft der Hauptstadt. Nachdem sie den jungen Politiker Perón kennen gelernt hat, beginnt ein kometenhafter Aufstieg: Nach einem Volksaufstand übernimmt Perón die Macht und heiratet Evita, die sich für die Armen und Unterdrückten engagiert. Von den Massen verehrt, sieht sie sich zugleich einem Kampf um die Macht ausgeliefert, der auf tragische Weise mit Krankheit und Tod endet.

Das Musical-Erfolgsduo Andrew Lloyd Webber und Tim Rice hat ein Szenarium entworfen, das nicht aktueller sein könnte. Es erzählt von den oftmals brutalen Machtmechanismen in der Politik und dem risikoreichen Spiel mit Schein und Sein. Das Musical besticht zudem durch seine musikalischen Evergreens, darunter bekannte Hits wie „Don’t cry for me Argentina”, sowie durch mitreißende Tanzszenen.

Die Regie der Trierer Neuinszenierung von EVITA liegt in den Händen des Tanztheaterdirektors Sven Grützmacher. Als neues Ensemblemitglied des Musiktheaters stellt sich in der Titelpartie die Mezzosopranistin Kristina Stanek vor; den Part des Ché übernimmt der Schauspieler und Musicaldarsteller Matthias Stockinger, ebenfalls neu am Theater Trier.

Premiere von EVITA am 31.8.2012 im Großen Haus