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In Friedrich Dürrenmatts bitterböser Komödie DIE PHYSIKER, geben sich drei Wissenschaftler als Geisteskranke aus. Unter verschiedenen Pseudonymen haben sie sich in ein Sanatorium einweisen lassen, das unter der Obhut der autoritären Anstaltsleiterin Mathilde von Zahnd steht. Der erste der drei „Patienten“ nennt sich Albert Einstein, der zweite hält sich angeblich für Isaac Newton, und der dritte, Johann Wilhelm Möbius, behauptet, die sogenannte Weltformel entdeckt zu haben, die in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Menschheit führen könnte. Mit seiner Behauptung, ihm erscheine König Salomo, will er sich selbst unglaubwürdig machen und so dem Missbrauch seiner revolutionären Entdeckung vorbeugen. Newton und Einstein hingegen sind in Wahrheit Agenten rivalisierender Geheimdienste und haben sich deswegen ins Irrenhaus einweisen lassen, um an Möbius’ Erkenntnisse zu gelangen und diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Doch die Situation eskaliert: Die drei Physiker ermorden mehrere Krankenschwestern, weil sie um ihre Geheimnisse fürchten.

Das ruft Kriminalinspektor Voss auf den Plan, der die Geschehnisse aufklären soll. Doch bald schon wird klar: Alles ist relativ und nichts ist, wie es scheint. Die vorgeblichen Patienten erschweren die Ermittlungen des Inspektors und treiben ihn fast selbst an den Rand des Wahnsinns. Doch es droht weitere Gefahr …

Inszenierung: Steffen Popp // Bühnenbild: Susanne Weibler // Kostüme: Claudia Caséra // Dramaturgie: Sylvia Martin // Mit: Sabine Brandauer, Vanessa Daun, Angelika Schmid, Barbara Ullmann; Jan Brunhoeber, Daniel Kröhnert, Christian Miedreich, Klaus-Michael Nix, Michael Ophelders, Peter Singer

PREMIERE AM 03.03.2012, 19.30 Uhr IM GROSSEN HAUS Theater Trier