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TV-Auftritte bei den Late-Night-Legenden Jay Leno, Jools Holland oder David Letterman. Shows an der Seite von White Lies, Incubus, R.E.M., Queens Of The Stone Age und Snow Patrol. Einzug in die britischen Album-Charts (Platz 81): Die Rede ist von The Duke Spirit. Mit besten Referenzen kommt die Gruppe um Power-Frontfrau Liela Moss im März 2012 auf Deutschlandtournee. Dann stellt die UK-Band ihre aktuelle CD „Bruiser“ vor und beweist, dass sie mit ihrem charakteristischen Sound-Gebräu aus Garage, Noise, Rock’n’Roll, Classic Rock & Blues „längst zu einem imposanten Live-Act gereift“ ist (Consequenceofsound.net). Karten für die drei Auftritte in Hamburg, Berlin und München kosten im Vorverkauf 19 € (zzgl. Gebühren).

„Wir haben unsere Songs auf Diät gesetzt, damit sie noch hungriger klingen.“ So kommentieren die Londoner den Entstehungsprozess von „Bruiser“ (Cooperative Music). Ihr dritter Longplayer wurde ausnahmsweise in Viererbesetzung eingespielt. Erst nach Fertigstellung komplettierte Neuzugang Marc Sallis die Truppe zur gewohnten Quintett-Konstellation und übernimmt die durch den Abgang von Dan Higgins freigewordene Position am Bass. Dafür hatte neben der Instrumentalabteilung um Luke Ford (Gitarre), Toby Butler (Gitarre, Piano, Keyboard) und Oliver Betts (Schlagzeug) ein anderer Mann wesentlichen Anteil am hochklassigen Ergebnis des Albums: US-Tontechniker Andrew Scheps. Ihm, der in der Vergangenheit bereits Projekten von Johnny Cash, den Red Hot Chili Peppers oder den Rolling Stones letzten Schliff verliehen hat, ist es gelungen, dem rauen Sound der Dukes im Studio neuen Spirit einzuhauchen. Destilliert und auf die Essenz reduziert, gewinnen die zwölf Titel an Kontur und der Sound die „Leichtigkeit eines jungen Fohlens“ (Visions). Positiver Nebeneffekt des minimalistischen Ansatzes: „Moss’ Organ, das in stillen Momenten an die Zerbrechlichkeit eines Chan Marshall erinnert, sich aber häufiger in einem Atemzug mit PJ Harvey und Patti Smith wieder findet, überstrahlt die Klangkulisse noch stärker als zuvor“ (Zitty). Laut dem Berliner Stadtmagazin ist die CD, deren Cover ein Widderkopf einprägsam ziert, jedoch nur ein Vorgeschmack auf den musikalischen wie optischen Leckerbissen, welchen das Publikum im Rahmen der März-Termine von Moss und Co. serviert bekommt: Denn auf der Bühne versprüht die attraktive Sängerin mit Cockney-Akzent, „blondierter Ponyfrisur und dunkel geschminkten Katzenaugen kühlen Rock-Sexappeal, ohne im Vulgären zu landen“.

The Duke Spirit auf Tour
09.3.2012 Hamburg, Molotow Music Club (EL: 19:00, B: 20:00)
10.3.2012 Berlin, C-Club (EL: 19:00, B: 20:00)
12.3.2012 München, 59to1 (EL: 20:30 Uhr, B: 21:30)

Karten für Duke Spirit

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