
ed heck pop art in konstanz
Er ist einer der Stars der amerikanischen Neo-Pop-Art. Der New Yorker Künstler Ed Heck elektrisiert mit seinen witzig-bunten Bildern eine ganze Nation. Jetzt kommt der Amerikaner nach Konstanz und präsentiert erstmals in der Galerie Mensing seine sympathischen Gemälde und Grafiken, die mit keckem Charme und schrillen Farben die Menschen immer wieder verblüffen. Der Titel der Ausstellung lautet „No Dogs allowed!“ in Anspielung auf die Tatsache, dass Hunde in seinen Werken die Hauptrolle spielen. Die Bilder des 48-Jährigen sind regelrecht ansteckend. Deshalb verwundert es nicht, dass in Amerika vom Kind bis zum Greis jeder sie schon irgendwo einmal gesehen hat. Die Arbeiten wirken frisch, plakativ, dazu angereichert mit einem Schuss Ironie und feinem Humor, die er mit leuchtenden Farben auf die Leinwand zaubert. Die Motive des New Yorkers sind so anrührend naiv wie entwaffnend. Sie erzählen wunderbare Geschichten, die von der Komik des Alltags leben und deren Charaktere – seien es Hunde, Katzen und Fische – den Betrachter mit geradezu kindlichem Charme in ihren Bann ziehen. Bei den niedlich bunten Figuren kommen automatisch Erinnerungen an Keith Haring auf. Das Gemeinsame in den Werken beider Künstler ist das Grafische, die strichartig gezeichneten Figuren und die quietschbunten Farben. Allerdings ist bei Haring der Grad der Abstraktion
wesentlich ausgeprägter.
Das Lieblingsmotiv Ed Hecks sind wie gesagt Hunde mit schwarzen Schlappohren – weil vielleicht die „besseren Menschen“ –, die mal ein Taxi steuern, mal in der Badewanne sitzen oder mit dunkler Sonnenbrille gekleidet einen einfach nur anstarren. Es sind sympathische Bilder und Grafiken, die man einfach lieben muss und die immer wieder aufs Neue verblüffen. Kurz gesagt: tierisch gute Pop-Art, die uns Menschen ein wenig den Spiegel vorhält und uns über uns selbst schmunzeln lässt. Die Ed-Heck-Ausstellung geht bis zum 11. Februar. Bei der Vernissage kann man den Künstler während einer Autogrammstunde persönlich kennenlernen.
Geboren 1963 in Brooklyn, begeisterte sich Ed Heck schon als Junge fürs Zeichnen, indem er Bücher als Vorlagen nahm und die Bilder darin abmalte. Diese jugendliche Unbekümmertheit und den kindlich-naiven Charme hat sich der Künstler bis heute bewahrt. Nach dem Abschluss der Kunstschule war Ed Heck zunächst als Illustrator von Kinderbüchern und Wissenschaftsjournalen tätig. Die Strichzeichnungen, die er abends zum Entspannen anfertigte, entwickelten sich schon bald zur Leidenschaft. Hecks erste Ausstellung seiner großformatigen witzig-bunten Gemälde 1999 in New York war gleich ein voller Erfolg und bahnte ihm den Weg zu seiner Karriere als anerkannte Größe der Neo-Pop-Art.
Vernissage: Samstag, 28. Januar 2012, 13 Uhr in der Galerie Mensing Konstanz
Der Künstler ist persönlich anwesend
Ausstellungsdauer: 28. Januar bis 11. Februar 2012
- The Britto Collection (ourfamilynest.wordpress.com)
Gefällt mir:
Einem Blogger gefällt das Artikel.